Easter Camp 2015

Am ersten offiziellen Ferientag nicht die Beine hoch zu legen und bis in den Mittag hinein auszuschlafen, sondern stattdessen hochmotiviert und pünktlich um neun Uhr in der Früh die ersten Basketbälle durch den Korb zu bringen, dazu gehört schon ein gehöriges Maß an Basketballbegeisterung. b_0_0_0_00_images_Berichte_2015-04-13-Malin_becf0476867b888c93195b4f0cf2acb2

 

Dieses kann man auch nach vier Tagen intensivem Campbetrieb keinem der zwölf beteiligten Spielern, und wohl auch nicht den drei involvierten Coaches, Malin, Fawaz und Max, absprechen. Nein, im Rückblick durften sich alle an motiviertem Basketball und mal ehrgeizigen, mal witzigen Spielen erfreuen. Doch der Reihe nach.

Wie jeden Morgen begann auch der Montag mit Formshooting, laufintensive Wurfdrills folgten auf stationäre, vorbereitende Übungen. Dann Movement Prep, dynamische Dehnübungen, die verhindern sollten, dass aus den vier aufeinanderfolgenden Tagen Sport größere Schäden entstanden, als Muskelkater.

Nun war es an der Zeit vor dem anstehenden Mittagessen, an den persönlichen, technischen Fähigkeiten zu arbeiten. Am Montag waren dies vor allem grundlegende Bewegungen mit und ohne Ball, doch der Trainingsstoff variierte von Tag zu Tag, sodass auch Ballhandling, Offense Automatics oder Passfähigkeiten in den Fokus rückten.

Nach der ersten, 3,5-stündigen Einheit warteten nun Spieler wie Coaches gleichermaßen auf das Mittagessen. An dieser Stelle sei ein großer Dank an alle Helfer ausgesprochen, die es möglich machten, dass unmittelbar nach der letzten Übung schon das Mittagessen auf dem Tisch stand. Ob Montag in der Halle, Dienstag Abend zu Hause oder Donnerstag spontan in der Küche – ohne euch hätte das Camp kein Erfolg werden können.

Nachdem die Mahlzeiten vertilgt und die Teller abgespült waren hieß es nun kurz ruhen, bevor in der zweiten Einheit der Fokus mehr auf Spiel und Spaß lag. Wurfwettbewerbe mischten sich mit intensiven Ganzfeldspielen, nur die eine oder andere Ballhandling Übung sorgte hier und da noch für unerfreute Gesichter.

So endeten die Tage stets mit schweren Beinen, aber zufriedenen Beteiligten. Ähnlich ging es auch am Dienstag und Donnerstag zu, der Mittwoch stellt in dieser Routine eine kleine Ausnahme dar.

Für die erste Trainingseinheit am Mittwoch hatte sich das Campteam eine Überraschung einfallen lassen. Getroffen wurde sich wie immer um 9:00 in der Halle, danach ging es für alle gemeinsam mit dem Bus zum „South Beach“, einer Beachvolleyballanlage im Herzen Marienfeldes. Anfangs, war die Laune nicht auf einem Höhepunkt, da man noch eine gute Viertelstunde in der Kälte vor verschlossenen Türen warten durfte. Dies besserte sich allerdings schlagartig, den Temperaturen im Inneren sei dank.

Sofort hatten alle Spieler gute Laune und Spaß daran, sich in den Sand zu schmeißen. Die Trainer ließen die Jungs erst mal unter sich spielen, veranstalteten danach aber jeweils ein Spiel zwischen den Coaches und den jüngeren bzw. den älteren Spielern. Gegen die Jungs von der U16 mussten sich die Organisatoren verdientermaßen geschlagen geben.

Im Anschluss wurde in zwei gemischten Teams  Linienball gespielt, eine abgeänderte Form des American Football. Dabei ging es darum, den Ball in die „Endzone“  (in unserem Fall hinter eine vorgegebene Linie) zu tragen. Eine Aufgabe, die sich nur mit einer ordentlichen Portion Teamwork lösen ließ.

Als Abschluss dieses kräfteraubenden Vormittags wurde noch einmal ein kleines Turnier mit 4 Teams ausgetragen. Alles Mannschaften zeigten gelungene und motivierte Leistungen, das beste Team stellten dabei Can, Johannes und Lukas. Nach dem Duschen fuhr der (in diesem Fall glückliche?) Tischdienst in Malins Auto in die Dessauerstraße, um schon alles für das Mittagessen vorzubereiten. Der Rest nahm die öffentlichen Verkehrsmitteln Richtung Heimhalle.

Mit kleiner Verspätung aßen wir zu Mittag und verlängerten die Pause entsprechend. Die Nachmittagseinheit war entsprechend ein halbe Stunde kürzer, aber glücklicherweise nicht weniger intensiv als an den anderen Tagen. Alle Spieler wärmten sich gewissenhaft auf, um danach, wie zum Ausklang jedes Tages, das Campturnier weiterzuspielen.

Alles in allem war es eine gelungene Idee Beachvolleyball spielen zu gehen. Das wurde auch von den Spielern persönlich bestätigt, die den Ausflug in den Sand im Abschlussgespräch als einen der Wochenhöhepunkte nannten.

Wir Coaches wollen an dieser Stelle noch einmal danke sagen für all die motivierten Stunden Basketball und auch all jenen danken, die bei der Verwirklichung dieser Woche, ob durch kochen, zur Verfügung stellen von Trainingsplänen oder organisieren der Campshirts, mitgeholfen haben!

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