Unsere U16 I auf dem internationalen Turnier in Göteborg…

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Mittwoch, 04.05. 2016

Nachdem wir uns mehr – mehr oder weniger pünktlich – am Flughafen Tegel getroffen hatten, sind wir nach einer Stunde Flug um 18:40 am Göteburger Flughafen gelandet.

Die Koffer haben wir schnell wiederbekommen, doch beim Warten auf den Bus war das Glück nicht ganz auf unserer Seite: Über zwei Stunden mussten wir draußen warten und sind so erst gegen 21:30 beim Turnierbüro zum Check-In angekommen.

Danach blieb nur noch Zeit kurz einzukaufen und den Klassenraum zum Schlafraum umzugestalten. Obwohl viele von uns schon beim Warten auf den Bus ihre Verpflegung gegessen hatten, haben wir zusammen noch die Reste verspeist.

Erst am Donnerstag sind wir zum Schlafen gekommen. 😉

geschrieben von Alexander, Tyreese & Lukas

Donnerstag, 05.05.2016

An unserem ersten Tag vor Ort hieß es für uns gewohnheitsmäßige Langschläfer früh aufstehen. Doch selbst die Zeit, die wir uns gewählt hatten, wurde übertroffen von Björn, der ein Aufstehen um 5 Uhr gewohnt war, und uns so noch früher um den erholsamen Schlaf auf der Isomatte brachte. So zogen wir uns allesamt guter Laune und mit Vorfreude auf den bevorstehenden ersten Turniertag in der zweitgrößten Stadt Schwedens an und machten uns auf den Weg in Richtung der Schule, in welcher wir die nun folgenden vier Tage essen würden. Das Frühstück war wider anderer Erfahrungen, die man auf Turnierreisen sammeln konnte, in Ordnung und keiner musste hungrig den Vormittag absolvieren.

Da wir als Team neben den passablen Leistungen auf dem Spielfeld ebenfalls über einen großen schulischen Wissensdurst verfügen, hieß es für uns statt in die Stadt zu gehen, zunächst einmal unsere Hausaufgaben und die MSA-Vorbereitung hinter uns zu bringen, um für den Rest der Fahrt den Kopf frei davon zu haben. Nachdem wir das nach vielleicht gut einer Stunde erledigt hatten, machten wir uns bereits mit unseren Rucksäcken für das Spiel beladen, unter herrlichen Wetterbedingungen auf den Weg zum Kungssportsplatsen. Dort tauschten wir Geld, kauften Süßigkeiten bei 7/11 und setzten uns ans Wasser. Hier endete jedoch auch der erste kleine Ausflug in die Stadt, da wir zum Mittagessen und zu unserem ersten Spiel aufbrechen mussten. Auch diesmal mussten wir zum Essen nicht anstehen, und es gab eine passable Hackfleischsoße mit Nudeln. Daraufhin fuhren wir, gesättigt und bereit für das erste Spiel, in den Osten der Stadt, in jene Halle, in welcher wir alle unser Spiel absolvieren würden. Da wir uns zu diesem Zeitpunkt der Tatsache, dass ein Bus den Berg des Wohnviertels befuhr, nicht im Klaren waren, stapften wir die Strecke mit unseren Rucksäcken, die für bereits zwei Spiele gepackt waren, nun schon deutlich weniger motiviert hinauf.

Oben angekommen hatten wir jedoch kurz Zeit, um uns zu entspannen, und so war der Weg, besonders nach der Entdeckung eines akustischen Phänomens innerhalb der Umkleideräume, schnell so gut wie vergessen.

Wir wärmten uns auf und machten uns dabei durch Zusehen mit den anderen Teams unserer Gruppe und des Turnieres vertraut. Das erste Spiel begann dann ohne Verzögerung um 14:30 Uhr und wir starteten sehr gut. Das gegnerische Team war uns zwar körperlich leicht überlegen, eine Situation, mit welcher umzugehen, uns jedoch bekanntlich nicht ganz unvertraut ist. Wir übertrafen sie in der ersten Halbzeit spielerisch und konnten so mit einer Führung in die Pause gehen. Für besonderen Eindruck hat die Performance Jamils gesorgt, der neben einer guten Defense-Leistung auch mit einem Dreier und einem Floater glänzen konnte, womit die Gegner, welche sich schon vor dem Spiel als die selbstverständlichen Gewinner verstanden, nicht rechneten. Am Ende, nachdem die zweite Halbzeit ähnlich gut verlief wie die erste und besonders durch eine gute Ballbewegung und eine ziemlich ausgewogene Verteilung der Punkte innerhalb des Teams geprägt wurde, gewannen wir deutlich mit einer Differenz von 15 Punkten.

Am Nachmittag stand jetzt ein Ausflug in den Freizeitpark Liseberg an, da unser zweites Spiel erst zu einer späten Stunde stattfinden würde. Wir trafen nach einer circa viertelstündigen Fahrt an besagtem Gelände nahe der Gothia-Towers ein und verteilten uns in verschiedene Gruppen, die entweder mit der Helix fahren, das hart erarbeitete Geld ihrer Eltern an Glücksrädern verspielen oder sich lediglich die Parkanlage angucken wollten. Nach zwei Stunden machten wir uns dann auf den Weg zur dritten Mahlzeit dieses Tages, bei welcher zur Freude von Lars ein Thai Gericht aufgetischt werden sollte, was jedoch am Ende lediglich eine undefinierbare Sahnesoße mit Fleisch war. Es schmeckte trotz der enttäuschten Erwartungen gut genug, und daraufhin machten wir uns, diesmal mit Tram und Bus auf den Weg zu unserem vorletzten Spiel der Gruppenphase. Da wir uns leicht verspäteten, blieb nicht mehr allzu viel Zeit zum Aufwärmen, bevor wir gegen das vermeintlich beste Team unserer Gruppe ins Rennen gehen würden. Die erste Halbzeit war geprägt von einem sehr starken Lauf unsererseits, da wir mit unserer Presse einen großen Erfolg beim eher schwachen Ballvortrag der Gegner erzielen konnten und so viele Punkte durch Fastbreak erzielten. Hinzu kam ein extremes Wurfglück mit einer Trefferzahl von sage und schreibe sechs Dreiern in einer Periode von 15 min durchlaufender Zeit. In der zweiten Halbzeit konnte es dann zwar nicht genauso glatt weitergehen, aber es lief dennoch gut. Der Ball lief wurde weiterhin hervorragend bewegt und wir gewannen das Spiel um den Gruppensieg deutlich. Die Stimmung war daraufhin, besonders nachdem wir am Büffetstand noch dazu Sandwiches geschenkt bekamen, sehr ausgelassen und wir fuhren mit einem richtig guten Gefühl zurück in unsere Unterkunft. Da es bereits sehr spät war, reichte die Zeit gerade noch für einige wenige Runden „Werwölfe“ und wir zogen uns langsam nach einem sehr erfolgreichen Tag in unsere Schlafsäcke zurück. Der Tag endete mit harten Diskussionen, wer denn nun dafür verantwortlich sei, das Licht im Zimmer auszumachen.

geschrieben von Max & Leonard

Freitag, 06.05.2016

Unser zweiter voller Tag begann mit einem etwas längeren Schlafen. Alle schliefen sehr gut, weil wir am vorigen Tag die Tabellenführung sicherten. Wir machten uns alle für den sonnigen Tag fertig und stärkten uns beim Frühstück für das letzte Gruppenspiel gegen Ullern Basket 2.

Nach dem Frühstück gingen wir in die Stadt zur Paddan-Sightseeingtour. Da es sehr voll war, gönnten wir uns ein Vanille-Soft-Eis und aßen es im Park am Kanal. Als dann unsere Zeit kam, genoss die Mannschaft die geführte Tour zwischen den Kanälen und dem Hafen Göteborgs. Nach einem entspannten Vormittag fokussierten wir uns auf das Spiel und fuhren in Sörgardshallen.

Wir spielten solide als Team und besiegten unseren letzten Gruppengegner mit 27-13.

Zum Abend fuhren wir in den Liseberg, um den Vergnügungspark auch mal bei Nacht zu bewundern. Leider gewannen wir in diesem Jahr keine 2 kg Schokolade.

Nach einem „erfolglosen“ Parkbesuch kehrten wir unsere Unterkunft zurück und fokussierten auf das Achtelfinale gegen Huddinge Basket.

geschrieben von Riccardo & Alper

Samstag, 07.05.2016

Nach einem langen und aufregenden Tag im Liseberg, wachten wir alle ziemlich verschlafen auf und machten uns für das Frühstück fertig.

Beim Frühstück gab es üblicherweise Cornflakes und Brot mit verschiedenen Belägen. Nach dem Frühstück und einem Einkaufsbummel im Supermarkt, hatten wir uns entschlossen, das Stadtmuseum von Göteborg anzuschauen. Dort angekommen sahen wir alte Überreste eines Wikingerschiffs und Wikingerwaffen aus dem frühen Mittelalter. Abgesehen davon, hat uns unser Coach auf unsere Geo-Kenntnisse abgefragt, wo das Team erstaunlicherweise sehr gut abschneiden konnte.

Danach gingen wir mit ein paar Kugeln Eis oder Softeis in den Park, um ein bisschen zu entspannen. Nach einer Mütze Schlaf auf der Wiese, gingen wir gemeinsam zum Mittagessen, wo es Nudeln mit Hackbällchen gab. Allerdings hatten diese keine Soße, was das Team zur Verzweiflung brachte. Auch unser vegetarischer Captain war nicht besser dran, da sein Essen völlig versalzen war. Danach ging es für uns zurück in die Unterkunft, um uns auf unser Achtelfinalspiel vorzubereiten.

Unsere Gegner waren die Huddinge Baskets und es sollte ein sehr spannendes Spiel werden. Wir starteten wie üblich mit Leo, Ricci, Luke, Alper und Max. Es war ein sehr spannendes Game, in dem sich kein Team wirklich absetzen konnte, doch dann verletzte sich im weiteren Spielverlauf unser Captain, Leo, welcher für das ganze Game aussetzen musste. Mit dem Ansporn für unseren Captain zu gewinnen, gingen wir in der zweiten Hälfte mit sehr viel Energie aufs Feld. Doch das Game war bis zum Ende spannend und es blieb so bis in die spannende Crunch-Time. Da konnten wir durch gut ausgespielte Spielzüge und gute Entscheidungen die entscheidenden Punkte für den Sieg sichern. Mit guter Stimmung ging es in die Kabine zum Duschen.

Nun mussten wir erstmal unseren Captain zur Bushaltestelle helfen, denn es war leider doch eine ernstere Verletzung am Knöchel. Mit dem Bus fuhren wir zum Abendessen, wo es Backfisch mit Dillsoße gab. Dies schien allen zu schmecken, besonders unserem Co-Trainer Jay, der sich gleich sechs Stück davon holte. Danach gingen wir nochmal kurz in die Unterkunft, brachen aber ziemlich bald wieder zu unserem Viertelfinalspiel in die Sörgardshalle auf. Um 21:00 ging es los!

Auch wenn wir angeschlagen und ohne Captain waren, wollten wir nochmal alles geben. Nach einigen, ausgeglichenen Minuten hatten wir durch einige Fehlentscheidungen leicht den Faden verloren und kassierten mehrere Punkte. Auch wenn der Sieger schon fast feststand, wollten wir nochmal alles geben, um mit erhobenem Haupt aus dem Turnier gehen zu können. Am Ende verloren mit ca. 15 Punkten gegen das Team SBBK aus Stockholm. Die Höhe der Niederlage war etwas unglücklich zu Stande gekommen, und wir hätten das Spiel deutlich knapper spielen können.

Mit leicht getrübter Stimmung ging es in die Kabine, doch lange dauerte es nicht, bis der erste Joke fiel und die Stimmung wieder normal wurde. Frisch geduscht ging es zurück in die Unterkunft, wo wir traditionell wieder ein dreistündiges Gespräch hatten, wo jeder über jeden sagt, was er gut an ihm findet und was er an ihm (seinem Spiel) verbessern würde.

Danach gab es ein Team-Süßigkeitenessen am Versammlungstisch, wo wir uns fast alle vollfraßen. Außerdem spielten wir noch einige, lustige Runden „Werwolf“ und laberten noch ein bisschen miteinander. Spät in der Nacht ging es dann schlussendlichst ins Bett; mit dem Gewissen, das wir morgen den ganzen Tag Chillen können.

geschrieben von Jamil aka Jaml & Xavier

Sonntag, 08.05.2016

Nachdem wir um 7:10 geweckt wurden, musste alles ganz schnell gehen, denn es war geplant, dass um 8:00 die Koffer gepackt sind. Daraufhin haben wir gemeinsam den Klassenraum in den ursprünglichen Zustand gebracht. Das Gepäck brachten wir in die Valhalla-Sporthalla, um es dort in die Obhut der Turnierleitung zu übergeben, damit wir den Großteil des Tages gepäcklos verbringen konnten. Danach frühstückten wir gemeinsam.

Nach dem Essen fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Park. Dort spielten wir zusammen „Werwolf“ und lagen in der Sonne. Nach einer Weile besuchten wir das Palmenhaus, welches wir schnell verlassen haben, aufgrund der tropischen Luftfeuchtigkeit. Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Spielplatz, wo wir ein Gruppenfoto schossen. Danach kauften wir gemeinsam Eiscreme und entspannten uns erneut in der Sonne. Nach mehreren Runden „Werwolf“, haben wir uns Pizza zum Mittagessen gekauft.

Dann teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Eine, die das Basketballfinale gesehen hat und eine, die Süßigkeiten gekauft hat. Um 16:15 nahem wir gemeinsam unser Gepäck wieder in Anspruch und machten uns auf den Weg zum Flughafen. Das Check-In ist ohne Probleme abgelaufen, jedoch hatte das Flugzeug 45 Minuten Verspätung. Trotz dieser Verzögerung sind wir gut in Berlin angekommen.

geschrieben von Alexander, Tyreese & Lukas

 

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